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Schultheatertage-Aufführung "Der Revisor"
24.05.2012 19:00 - 24.05.2012Aufführung im Rahmen der Kemptener Schultheatertage. Gemeinschaftsprojekt Astrid Lindgren Haus und Allgäu Gymnasium Kempten.
Weitere Informationen finden Sie hier.Kunst im Park
24.06.2012 - 24.06.2012Fahren - Feiern - Flohmarkt
28.07.2012 - 28.07.2012Freie Stellen
03.06.09 Erfolgreiche Umsetzung -- Therapie-Praxis Viva hilft Berührungsängste abzubauen
Kreisbote v. 03.06.09
Erfolgreiche Umsetzung -- Therapie-Praxis Viva hilft Berührungsängste abzubauen
Kempten - „Miteinander leben, füreinander da sein" ist eine der Grundgedanken der Körperbehinderte Allgäu GmbH. Nach außen sichtbar umgesetzt wird dieses Leitmotiv auch in der jüngsten Einrichtung - der „Therapie Praxis Viva". Vor zwei Jahren wurde dieses inter-disziplinäre Konzepte für Menschen mit und ohne Behinderung entwickelt und Im Fischerösch 4 in Kempten umgesetzt.
Anlass dafür war eine Veränderung in der Heilmittelverordnung. Deswegen entfaltete die Körperbehinderte das eigene Praxiskonzept. Zusammengefasst sind in der Einrichtung Physio- und Ergotherapie sowie eine eigenständige Logopädie. Das Team besteht aus vier Personen: Physiotherapeut Hans-Jürgen Schwarz (Leiter), Ergotherapeutin Petra Durst, Logopädin Susanna Götze und Physiotherapeutin Jana Kaczorak. Der jüngste Patient ist drei Jahre alt, der älteste 89 Jahre.
„Berührungsängste zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen, wie sie manchmal in der der Stadt zu beobachten sind, gibt es bei uns nicht", freut sich Schwarz. „Wir haben anfangs nicht gedacht, dass das so einfach wird."
„Diese Vernetzung der drei Heilberufe hat sich für unsere Klienten bereits gut bewährt", so Schwarz. „Zum einen können gegebenenfalls notwendige Therapeutin terminlich nachfolgend zusammengelegt werden, zum anderen gibt es ´kurze Wege´ bei den Behandlungsabsprachen. Sie sind gut aufeinander abzustimmen", informiert er.
Das bestätigt auch eine Klientin, die von der Synergie der Heilbehandlungen bereits profitiert hat: „Der eine hilft mir mein Gleichgewicht zu finden, der andere übt mit mir das Gehen." Seit 15 Monaten ist sie in der Praxis - zunächst kam sie im Rollstuhl, dann mit Rollator - und inzwischen auf ihren eigenen Füßen.
Behandlung in Ferien:
Bedingt durch das eigene therapeutische Praxisangebot ist auch für die Klienten beispielsweise aus dem Astrid-Lindgren-Haus die durchgängige Behandlung während der Ferienzeiten gewährleistet. Ein wichtiger Aspekt ist die Kontinuität des Therapeutenteams. „So entsteht eine vertrauensvolle Basis."
Einige Klienten werden Aufgrund ihrer eingeschränkten Mobilität - beispielsweise einen Schlaganfall - ambulant daheim betreut. Eines ist allen Beteiligten klar: „Ohne Geduld geht gar nichts."
